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SGA: Zwei Unentschieden gegen Top-Teams der Liga

  • Georg Komma

2. Bundesliga

Man lag sich nicht in den Armen und sang, doch auch für die Bundesliga-Cracks und die Verantwortlichen der SGA war das „Wiedervereinigungswochenende“ ein umfassend erfreuliches. Zunächst war es der zum „Event des Jahres“ erhobene Aktionstag, und dann waren es die erhofften zwei Pünktchen aus den Spitzenspielen gegen die absoluten Top-Teams der Liga, den SV Fischbach und den 1. BC Bischmisheim II.

Bereits einige Stunden vor der Begegnung gegen den SV Fischbach verwandelte sich die ARS-Halle in eine facettenreiche Übungsstätte. Neben Angeboten für die „Federmäuse“ (elternbetreute Pampers-Gruppe mit schlägerfreiem Grundlagentraining) gab es von den Bundesligaspielern und weiteren Aktiven betreute Schnupper- und Wettspielstationen für jede Altersgruppe. Es wuselte, bunte Luftballons flogen, beinahe jedes Agieren wurde geräuschvoll begleitet. Das aufwändig angerichtete Angebot bescherte noch am gleichen Tag Zusage-Signale für den breit angelegten Trainingsbetrieb und veranlasste den einen und anderen zum weiteren Verweilen in der Halle, in der ja noch das Liga-Spitzenspiel gegen den SV Fischbach anstand. 

Eines vorweg, der Heimspielnimbus (seit einem Jahr keine Niederlage in eigener Halle) blieb gewahrt. Dabei profitierte die SGA vom Fehlen der Spitzenspielerinnen des SV Fischbach, Alina Hammes (verletzt) und Carissa Turner (EM-Quali mit Wales). Als auch noch die nominierte Laura Kaiser nach 0:3 im 1. Satz des DD verletzt ausscheiden musste, war klar, dass alle Spiele mit Damen-Beteiligung an die SGA gehen würden, das DE gar kampflos. Die zahlreichen Zuschauer sahen gleich zum Einstieg in die Partie ein an Spannung kaum zu überbietendes 1. Herrendoppel, in dem Benz/Ames, S. gegen Geigenberger/Klein mit 28:26, 13:21, 23:21 die Oberhand behielten. Dann jedoch war es um die Glücksmomente der SGA-Herren rar bestellt. Discher/Ames, Ch. verloren das 2. HD im 3. Satz 15:21 und Philipp Discher unterlag im 2. HE denkbar knapp mit 20:22, 20:22. Einmal mehr lastete die Verantwortung auf den Schultern des 30-jährigen Christopher Ames, der seinem Team im letzten Spiel des Tages sogar den doppelten Punktgewinn hätte sichern können. Nach schwachem Start (15:21) kam er ins Spiel zurück (21:19) und führte im Entscheidungssatz bereits mit 5:0 und 11:8, ehe eine Fehlerserie von 5 Punkten die Wende zugunsten von Christopher Klein brachte (18:21). Mit dem Unentschieden war die SGA-Crew zufrieden, auch wenn Spielertrainer Franklin Wahab resümierte, „… dass heute noch ein wenig mehr drin war.“ 

Ein freudiges Wiedersehen gab es tags drauf in Saarbrücken-Bischmisheim mit der früheren SGA-Aktiven Lara Käpplein, die an diesem Wochenende erstmals nach ihrer Verletzung wieder zum Einsatz kam und mit ihrer Partnerin Annika Horbach auch gleich das erste Ausrufezeichen in einem auf hohem Niveau gespielten DD setzte (21:13, 21:17). Dass sie anschließend das DE kampflos abgab, schuldet sie noch der gebotenen Vorsicht und brachte der SGA einen Zähler auf der Habenseite. Indes entwickelte sich das 1. HD auch an diesem Tag zu einem zeitintensiven Highlight, das von den immer besser harmonierenden D. Benz/S. Ames mit 21:17, 19:21, 27:25 gegen Hopp/Seidel gewonnen wurde. Für das nervenstarke SGA-Doppel spricht, dass es vier Matchbälle abwehrte, ehe es den dritten eigenen verwandelte. In der Endphase unglücklich verlief aus Sicht der SGA das 2. HD von Discher/Ames, Ch. gegen Reuter/Deininger (15:21, 23:25). Dennoch keimte beim 2:2-Zwischenstand erstmals die Hoffnung auf eine Punkteentführung, die jedoch weder der angeschlagene Daniel Benz (Oberschenkelverhärtung), der im 1. HE gegen den langjährigen Nationalspieler Marcel Reuter anzutreten hatte, noch Christopher Ames im 3. HE gegen Simon Wang verstärken konnten. Da auch Marvin Seidel das GD mit Annika Horbach bereits im 1. Satz bei 4:11 verletzungsbedingt aufgeben musste und die SGA auf 3:4 heranrückte, erhielt das abschließende 2. HE zwischen Philipp Discher und Matthias Deininger spielentscheidenden Charakter. Diese „Profilierungschance“ ließ sich Philipp Discher nicht entgehen. Nach ganz schwachem Start (10:21) drehte er den Spielverlauf zu seinen Gunsten (21:16) und kassierte anschließend auch den viel umjubelten Entscheidungssatz (21:10).

Mannschaftsführer Daniel Benz: „Mit beiden Unentschieden und 8:6 Punkten zum Abschluss der Vorrunde können wir erst mal gut leben – Fischbach hat sich als Aufstiegsaspirant bestätigt.“    

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