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DM in Bielefeld: Zwei Medaillen für hessische Spieler

  • Tatjana Geibig-Krax

Annika Dörr 2
Foto: Klaus Rotter
Mit zwei Medaillen und neun erreichten Viertelfinals im Gepäck kehrten die hessischen Spieler von den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld zurück. Landestrainer Franklin Wahab zeigte sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden, denn es waren auch sieben Athleten, die am Stützpunkt in Frankfurt trainieren, in der Runde der besten Acht zu finden. Eine überraschende Bronzemedaille gewann die Dortelweilerin Annika Dörr, die sich damit nach ihrer langen Pause mit einem Ausrufezeichen in der deutschen Spitze zurückmeldete. An der Seite ihrer Partnerin Jennifer Karnott (Refrath) gewann sie im Viertelfinale überraschend deutlich gegen die an zwei gesetzte Paarung Johanna Golizewski/Lara Käpplein. Beide trainierten ebenfalls viele Jahre in Frankfurt, treten jetzt aber für den 1. BV  Mülheim an.

Ihrem Setzplatz gerecht wurden Andreas Heinz und Daniel Benz (SV Fun-Ball Dortelweil/SG Anspach). Ohne Satzverlust spielte sich das Duo ins Halbfinale und gewann damit die zweite Bronzemedaille  für das hessische Team. Auch gegen die topgesetzte Paarung Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Wipperfeld/Bischmisheim) konnten sie die Partie jeweils bis zur Satzhälfte offen gestalten, mussten dann aber jeweils die Favoriten ziehen lassen.

In hervorragender Verfassung zeigte sich auch der Dortelweiler Peter Lang. Zusammen mit seiner Mannschaftskollegin Annika Horbach gelang ihm in Runde zwei der Mixedkonkurrenz ein Sieg über die 5/8 gesetzten Malte Laibacher/Lisa Kaminski (Hohenlimburg/Beuel). Im Achtelfinale war das Duo dann auch von den Anspachern Theresa Wurm/Daniel Benz nicht zu stoppen. Erst gegen das topgesetzte Duo Isabel Herttrich/Mark Lamsfuß (Bischmisheim/Wipperfeld) war in der Runde der letzten Acht Endstation. Im Doppel spielten Peter Lang und Thomas Legleitner (Dortelweil) ebenfalls ein starkes Turnier. Nach einem etwas mühsamen Start in Runde eins, schaltete die hessische Paarung im Achtelfinale das höher eingestufte Routinier-Doppel Thorsten Hukriede/Hendrik Westermeier (Wesel/Hohenlimburg) aus und spielte anschließend ein bärenstarkes Match gegen die späteren deutschen Meister Raphael Beck/Peter Käsbauer (Beuel/Bischmisheim). Erst im dritten Durchgang mussten sich die Dortelweiler knapp mit 17:21 geschlagen geben.

Horbach WurmFoto: Robert JanzDen Einzug ins Viertelfinale schafften zudem Theresa Wurm und Annika Horbach im Damendoppel. Das Duo warf  im Achtelfinale mit Barbara Bellenberg (Emdsdetten) und Franziska Volkmann (Dortelweil) ebenfalls eine höher gesetzte Paarung aus dem Rennen und musste sich dann gegen die Beueler Paarung Lisa Kaminski und Hannah Pohl geschlagen geben. Mit einer guten Leistung erreichte Annika Dörr auch im Einzel das Viertelfinale. In drei Durchgängen bezwang sie im Achtelfinale die höher gesetzte Julia Kunkel (Freiystadt), bevor sie der Top-Jugendspielerin Yvonne Li (Lüdinghausen) unterlag. Der Anspacher Philipp Discher erreichte mit drei Siegen – hart umkämpft war sein Achtelfinale gegen den Hohenlimburger Malte Laibacher – ebenso die Runde der letzten Acht. Auch David Peng (Dortelweil) – im vergangenen Jahr deutscher Jugendmeister – ist im Erwachsenenbereich gut angekommen. Der Youngster spielte sich im Einzel ebenfalls ins Viertelfinale und lieferte dort Lars Schänzler (Refrath) einen harten Fight, musste sich aber in drei Sätzen geschlagen geben.

Ohnehin waren es die Meisterschaften der deutschen Nachwuchshoffnungen. Mit Luise Heim (Beuel) und Fabian Roth (Refrath) holten sich in den Einzeln zwei mehrfache deutsche Jugendmeister ihren ersten Meistertitel  bei den Erwachsenen und läuteten damit einen Generationenwechsel an der deutschen Spitze ein.

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