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Interview mit Andreas Heinz und Daniel Benz zur EM

  • Tatjana Geibig-Krax

Heinz BenzFoto: Robert JanzAndreas Heinz und Daniel Benz (beid SV Fun-Ball Dortelweil) starteten im April erstmals bei einer Individual-Europameisterschaft. Diese fand in Huelva, Spanien statt. Dem HBV beantworteten sie anschließend ein paar Fragen:

Andreas und Daniel, ihr seid beide erstmals bei einer Individual-Europameisterschaft gestartet. Hat euch die Nominierung überrascht, da ihr nicht (mehr) einem DBV-Kader angehört? 

Nein, es hat uns nicht überrascht, da wir schon vor einigen Monaten erkannt haben, dass wir uns qualifizieren können.

Deshalb gab es bereits Anfang des Jahres die Bestätigung des Verbandes, dass wir spielen dürfen, falls wir uns qualifizieren und keiner Kaderpaarung den Startplatz wegnehmen. Da sich kein drittes deutsches Doppel für die EM qualifizieren konnte, kam die Nominierung nicht überraschend.

Ihr musstet eure Anreise etc. selbst organisieren und wart nicht mit dem DBV-Tross unterwegs. Hattet ihr trotzdem Kontakt zu den anderen deutschen Spielern und wurdet ihr von den Nationaltrainern in eurem Match gecoacht?

Genau, wir haben alles selbst organisiert. Kontakt haben wir - wie auch bei anderen Turnieren - mit den deutschen Spielern in der Halle gehabt. Natürlich feuert man sich gegenseitig an, falls man die Spiele der anderen sieht. Nach unserem Ausscheiden haben wir in der Halle sehr viele Spiele verfolgt, so dass wir natürlich - soweit es ging - die Deutschen unterstützt haben. Wir wurden nicht gecoacht. Das war aber auch nicht Teil der Absprache und von uns auch nicht gewünscht, da wir fast immer ohne Coach spielen und bei der EM einfach Spaß haben wollten.

Wie war die Atmosphäre in der Halle? Beschreibt eure Gefühle/Emotionen, bei einer EM auf dem Feld zu stehen:

Es war natürlich was ganz besonderes. Ich (Andreas) selbst konnte selbst in meiner aktiven Nationalmannschaftskarriere nie an Europameisterschaften teilnehmen. Das habe ich dann erst mit Daniel geschafft :)
Für uns war es ein super Abschluss und Highlight zum Ende der Saison. Wir haben im vergangenen Jahr für unsere Verhältnisse sehr gute Leistungen abrufen können und diese Teilnahme war eine Art Belohnung für uns.
Die Atmosphäre war vollem bei den Spielen von Carolina Marin top, da ab Viertelfinale die Halle mit ca. 5000 Zuschauern fast ausverkauft war.

Leider hat es nicht zu einem Sieg gereicht. Was nehmt ihr dennoch von dieser Europameisterschaft mit?

Wir hatten leider beide durch Krankheit und Verletzung keine gute Vorbereitung, so dass wir einfach nur Spaß am spielen haben wollten. Das hat sehr gut geklappt und am Ende muss man sagen, dass wir mit ein bisschen mehr Glück das Spiel auch hätten gewinnen können, denn es lief ziemlich unglücklich. Grundsätzlich nehmen wir mit, dass wir gegen jede Paarung unsere Chancen haben, denn wir spielen sehr unangenehm für jeden Gegner :)

Gab es Spieler/-innen, die euch besonders beeindruckt haben?

Einen Spieler oder Spielerin einzeln heraus zu heben, die uns beeindruckt haben, ist nicht möglich. Es war aber das erste Mal, ein großes Turnier bis zum Ende live zu verfolgen. Denn hierbei ist es schon emotionaler und nervenaufreibender, da es nunmal um Medaillen und Titel geht.

Wir danken für das Interview!

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