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Theresa Wurm erfolgreichste Spielerin der HBV Meisterschaft O19

  • Bernd Brückmann

Peterskovsky-FixHessische Meisterschaften 2013   von Maximilian Enders

Die diesjährigen Hessischen Meisterschaften O19 brachten so manche Überraschung mit sich. Die erste sogar bereits vor Turnierbeginn, denn mit 121 Spielern gab es so viele Teilnehmer wie schon lange nicht mehr. Das mochte vielleicht auch daran gelegen haben, dass sich mit dem BV Frankfurt 06 erstmals seit 1968 wieder ein Verein gefunden hatte, der das höchste Turnier Hessens in Frankfurt ausrichtete.

 

Den Anfang machte traditionell das Mixed. Hier gab es noch keine größere Sensation zu vermelden. Die beiden topgesetzten Paarungen Daniel Schmidt/Sandra Emrich (TV Wehen) sowie Christopher Fix/Tessa Koschig (1. BV Maintal) erreichten beide das Halbfinale. Fix/Koschig mussten dabei aber vor allem im Viertelfinale gegen Frankling Wahab/Theresa Wurm (SG Anspach) mit 21:15 / 19:21 / 21:16 hart arbeiten. Während sich beide im anschließenden Halbfinale ohne größere Probleme über Bruno Bockenheimer/Eva Schramm (1. Frankfurter BC) durchsetzten hatten Schmidt/Emrich besonders im ersten Satz ihres Halbfinals größere Probleme. Erst mit 29:27 gewannen sie Durchgang eins gegen Fabian Demtröder/Simone Lauber (TV Wehen/BLZ Mittelhessen). Satz zwei hingegen war dann wieder eine klare Sache mit 21:12.
Die Finalbegegnung wurde erst im Entscheidungssatz eine spannende Angelegenheit. Im ersten Satz hatten Schmidt/Emrich mit 21:14 deutlich die Nase vorn, wohingegen sich im zweiten Durchgang Fix/Koschig mit 21:11 souverän durchsetzten. Im Entscheidungssatz wogten die Chancen lange hin und her bis schließlich Schmidt/Emrich bei 23:21 knapp die Oberhand behielten und sich somit den Hessenmeistertitel sicherten.


Das Dameneinzel wurde klar von den beiden Favoritinnen Sandra Emrich und Theresa Wurm dominiert. Beide hatten keine größeren Schwierigkeiten sich bis ins Halbfinale vorzuspielen. Dort siegte die Nummer eins Emrich dann erneut klar mit 21:10 / 21:11 über Juliane Peters (SG Anspach). Wurm hatte gegen Hannah Weitz (TSV Langgöns) zunächst Anlaufschwierigkeiten (23:21), bevor sie am Ende beim 21:13 doch klar gewann. Im Finale erwies sich Emrich dann häufig einen halben Schritt zu langsam. Das spielte Wurm natürlich in die Karten, die sich so mit 21:17 / 21:12 klar den Titel im Dameneinzel holte.


Die meisten Überraschungen erlebten am ersten Turniertag sicherlich die Herreneinzel. In dem stark besetzten Feld bestehend aus 40 Teilnehmern musste so mancher Favorit früher als es ihm lieb war die Segel streichen. So schied der an Position 3/4 gesetzte Mirco Parschau (1. BV Maintal) bereits im Achtelfinale gegen Jens Kamburg (TV Wehen) in drei Sätzen aus. Nur eine Runde später ging es auch dem an zwei gesetzten Robert Georg (SG Anspach) an den Kragen. Sandro Kulla vom SV Fun-Ball Dortelweil behielt hier beim 22:20 / 21:9 deutlich die Oberhand und zog somit ins Halbfinale ein.
Ebenfalls etwas überraschend hatte es Sven Eric Prey (TuS Schwanheim) ins Halbfinale geschafft indem er im Viertelfinale denkbar knapp mit 21:16 / 24:22 gegen J. Kamburg gewann.
Zum einzigen Aufeinandertreffen von topgesetzten Spielern kam es im zweiten Halbfinale. Hier hatte die Nummer eins Steffen Peterskovsky sich zuvor in drei Sätzen gegen Thomas Legleitner (Fun-Ball Dortelweil) durchgesetzt. Sein Halbfinal-Gegner war Peter Lang ebenfalls vom Fun-Ball Dortelweil, der zuvor problemlos gegen Johannes Tauber (TV Wehen) gewonnen hatte. Während es in Satz eins zunächst nach einer klaren Sache für Lang aussah (21:10), standen im zweiten Satz die Chancen für Peterskovsky deutlich besser (21:13). Im Entscheidungssatz musste dieser allerdings dem anstrengenden Viertelfinalspiel Tribut zollen und beim Stand von 4:14 aufgrund von Krämpfen das Spiel aufgeben.
Ebenfalls durch Aufgabe siegte Prey über Kulla in seinem Halbfinale. Prey hatte den ersten Durchgang bereits mit 21:16 gewonnen, bevor Kulla beim 5:1 in Durchgang zwei mit Knieproblemen schenkte.
Das Finale zwischen Lang und Prey war dann schließlich eine klare Sache für den Dortelweiler Lang. Dieser spielte seine Bundesliga-Erfahrung voll aus, wobei sich der Schwanheimer Prey zu keinem Zeitpunkt aufgab. Am Ende war es aber Peter Lang, der mit 21:7 / 21:13 Hessenmeister 2013 im Herreneinzel wurde.


Im Damendoppel erreichten am zweiten Turniertag alle vier gesetzten Paarungen das Halbfinale. Im ersten der beiden Semifinals behielten Juliane Peters/Tessa Koschig (SG Anspach/1. BV Maintal) gegen Nina Ludwig/Anna-Lena Riepl (TV Dieburg/SG Anspach) beim 21:14 / 21:12 klar die Oberhand. Im zweiten Halbfinale konnten sich die höher gesetzten Eva Kohlhaas/Denis Naulin (TV Wehen) nicht gegen Anna Dollak/Theresa Wurm (TV Wehen/SG Anspach) durchsetzen. Dollak/Wurm sicherten sich mit 21:19 / 21:15 in zwei Sätzen den Einzug ins Finale.
Dieses entschieden sie ebenfalls in zwei Sätzen für sich und gewannen mit 21:17 / 21:16 gegen Koschig/Peters. Damit erreichte Theresa Wurm ihren zweiten Hessenmeister-Titel und avancierte so zur erfolgreichsten Spielerin des Turniers.


Drei der vier bestgesetzten Paarungen im Herrendoppel erreichten das Halbfinale. Lediglich Matthias Fix/Fabian Fritz (1. BV Maintal) waren im Viertelfinale den ungesetzten Christopher Ames/Sebastian Ames (SG Anspach) unterlegen (22:24 / 11:21). Die beiden wurden allerdings im Halbfinale von ihren Vereinskollegen Christopher Fix/Steffen Peterskovsky gerächt. Die an Position eins gesetzte Paarung zog mit einem 21:17 in beiden Sätzen ins Finale ein. Im zweiten Semifinale behielten Peter Lang/Thomas Legleitner (Fun-Ball Dortelweil) mit 21:13 / 21:16 klar die Oberhand über die Nummer zwei Robert Georg/Franklin Wahab (SG Anspach).
Das Spiel um die Hessenmeisterschaft entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Im ersten Satz hatten Legleitner/Lang knapp die Nase vorn (21:18), bevor Fix/Peterskovsky mit einem ähnlich knappen Ergebnis (21:17) den Entscheidungssatz erreichten. Hier schienen die Chancen zunächst auf beiden Seiten gleich bevor die beiden Maintaler Fix/Peterskovsky schließlich einen wichtigen Punkt zum 11:10 erzielten. Von diesem Zeitpunkt an spielten sie eine Klasse besser und sicherten sich schließlich mit 21:13 den Titel.

 

 

 

Peterskovsky-Fix

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Fotos: Wolfgang Enders

 

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