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„Müde, aber glücklich!“

  • Tatjana Geibig-Krax

Kai Schäfer CPP 5599Kai Schäfer; Foto: Claudia PauliKai Schäfer ist erstmalig Deutscher Meister im Herreneinzel

Tokio-Olympiateilnehmer Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil) hat bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2021 im Badminton in Mülheim an der Ruhr vom 27. bis 29. August 2021 seinen ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich gewonnen. Im Finale am Sonntag setzte sich der 28 Jahre alte Spezialist für Herreneinzel mit 5:21, 22:20, 21:16 gegen Fabian Roth (TV Refrath durch, der in der Vorschlussrunde den an Position eins notierten Titelverteidiger Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen) mit 21:19, 21:8 aus dem Turnier geworfen und damit dessen Hoffnung auf den vierten DM-Triumph in dieser Disziplin in Folge zunichte gemacht hatte. „Müde, aber glücklich“, meinte Kai Schäfer nach dem Endspiel auf die Frage, wie er sich nun fühle. Er fügte hinzu: „Der erste Satz war eine Katastrophe!“ Der Perspektivkaderathlet des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) hatte seine Halbfinalpartie gegen Nachwuchsass Matthias Kicklitz (Blau-Weiss Wittorf; Setzplatz 5/8) mit 21:13, 21:19 für sich entschieden.

Die weiteren Titelträger:

Dameneinzel: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen); Damendoppel: Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim); Herrendoppel: Jones Jansen/Jan Colin Völker (1. BC Wipperfeld/TV Refrath); Mixed: Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).

Für den HBV gab es bei den Deutschen Meisterschaften noch zwei weitere Medaillen: Annika Horbach (Walldorf) im Damendoppel und Mareike Bittner (Hofheim) im Dameneinzel schafften den Sprung aufs Podest und gewannen jeweils Bronze. Mareike Bittner siegte im Achtelfinale überraschend gegen die Nummer drei der Setzliste, Brid Stepper (Bonn-Beuel). In einem umkämpften Dreisatzmatch machte sich die Hofheimerin damit selbst den Weg zur Medaille frei, denn im Viertelfinale gelang ihr anschließend ein souveränder Sieg gegen Alicia Molitor (Solingen). Da störte es wenig, dass sie in der Vorschlussrunde die überlegenheit von Olympiateilnehmerin Yvonne Li anerkennen musste. Der Weg von Annika Horbach an der Seite von Brid Stepper führte zunächst über die Jugendnationalspielerinnen Meyer/Schaller und dann im Viertelfinale gegen die hessischen Konkurrentinnen Mareike Bittner/Giao-Tien Nguyen (Dortelweil), bevor dann im Halbfinale gegen die topgesetzten Efler/Herttrich Endstation war. Annika Horbach konnte sich damit zum dritten Mal in Folge in die Medaillenränge bei Deutschen Meisterschaften spielen.

Den Einzug ins Viertelfinale schafften am vergangenen Wochenende Sebastian und Johannes Grieser (Hofheim). Die Brüder wurden damit ihrem Setzplatz gerecht und mussten sich im Viertelfinale erst den späteren Deutschen Meistern beugen.  Hervorzuheben ist aus hessischer Sicht auch die Leistung von Christian Dumler/Lars Rügheimer (Dortelweil/Hofheim), die sich im Herrendoppel mit einem starken Dreisatzsieg ins Achtelfinale spielten und dort in drei knappen Sätzen verloren. Simon Krax (Maintal) konnte zwar bei seinem ersten DM-Einsatz keinen Sieg erringen, ließ aber mit einem Satzgewinn gegen Bundesligaspieler Felix Hammes aufhorchen.

 

 

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