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Dramatik pur bei Südwestdeutscher Mannschaftsmeisterschaft

  • Frank Mosenhauer

Dortelweiler U19-Team rettet sich mit einem Satzgewinn mehr zur Deutschen Meisterschaft / Hofheim überzeugt in U15
1804 HofheimTV Hofheim U15; Foto: Waldemar BriemAm vergangenen Samstag trafen sich in Vellmar 8 Mannschaften, um bei den Schülermannschaften U15 und Jugendmannschaften U19 den Südwestdeutschen Meister 2018 zu ermitteln.

Zu Beginn des Turniers begrüßte der 1. Vorsitzende des TSV Vellmar, Dieter Marschall, die anwesenden Spieler, Trainer und Betreuer. Anschließend richtete der HBV-Vizepräsident Leistungssport und Jugendwart Gruppe Mitte, Andreas Kuhaupt, seine Grußworte an die Anwesenden in der Brüder-Grimm-Halle. Pia Hermanns war als Referee im Einsatz und unterstützte die Turnierleitung von Frank Mosenhauer. Pünktlich um 12.00 konnte das Turnier starten. Die zahlreichen Zuschauer sahen im Turnierverlauf und spannende Spiele. Viele hochkarätige Spieler und Spielerinnen, die auf der letzten Deutschen Meisterschaft vorderste Plätze belegten, darunter der amtierende deutsche Meister U19, Felix Hammes (SV Fischbach), trugen zu einem sehenswerten Turnier bei.

Im Schülerbereich U15 kämpften die Teams aus Hofheim, Wiesbaden (beide Hessen), Unterpörlitz (Thüringen) und Trier (Rheinland) um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Die favorisierte Mannschaft von TV Hofheim überzeugte gleich in der ersten Runde mit einem 8:0 gegen Wiesbaden, Unterpörlitz gewann gegen Trier mit 5:3. In der zweiten Runde setzte das Hofheimer Team die Vorzeichen auf den Turniersieg mit einem wiederum deutlichen 8:0-Erfolg gegen Trier. Da auch Unterpörlitz mit 5:3 gegen Wiesbaden gewinnen konnte, kam es in der letzten Runde zum erwarteten Endspiel zwischen Hofheim und Unterpörlitz, im Spiel um Platz 3 trafen Wiesbaden und Trier aufeinander. Im Finale der U15 stellte das Team von Hofheim schnell die Weichen auf Sieg. Mit einem deutlichen 6:2-Erfolg holte sich das Team aus dem Taunus den Meistertitel 2018 und qualifizierte sich erwartungsgemäß für die deutsche Meisterschaft. Mit dem 2. Platz von SV Unterpörlitz sicherten sich auch die Thüringer die Teilnahme. Das parallel laufende Spiel zwischen Wiesbaden und Trier endete 4:4. Aufgrund gleicher Punktzahl und gleicher Spielpunkte beider Mannschaften entschieden drei mehr gewonnene Sätze von Trier über den Bronzeplatz. Der 1. Wiesbadener BC rutschte damit nur knapp am Podestplatz vorbei.

Dass es bei den Jugendmannschaften U19 am Ende zu einem Herzschlagfinale kommen und ein einzelner Satzpunkt über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft entscheiden würde, hat zu Beginn des Turnieres sicherlich niemand erwartet. In der ersten Runde traf TV Hofheim auf die favorisierte Mannschaft von SV GutsMuths Jena. In diesem Spiel setzten sich die Thüringer deutlich mit 7:1 durch. In diesem Spiel kam es unter anderem zur Neuauflage des Halbfinales der deutschen Meisterschaft U17 im Damen-Einzel zwischen Mareike Bittner und Marie Kuse, in dem sich diesmal die Thüringerin durchsetzen konnte. Das Spiel zwischen SV Fischbach (Rheinhessen-Pfalz) und dem SV Fun-Ball Dortelweil (Hessen) endete 4:4. In der zweiten Runde setzte sich Jena mit 6:2 gegen Dortelweil durch. In drei Spielen musste der 3. Satz entscheiden, der jeweils sehr knapp für die Thüringer endete. Im parallel laufenden Spiel zwischen Fischbach und Hofheim gewannen die Rheinland-Pfälzer zwar deutlich mit 7:1, doch auch hier gingen gleich vier Spiele im 3. Satz jeweils nur knapp an Fischbach.

1804 DortelweilSV Fun-Ball Dortelweil U19; Foto: Waldemar BriemVor der letzten Runde hatte das Team aus Jena die besten Chancen auf den Meistertitel. Dass die Anzahl der gewonnenen Spiele ausschlaggebend sein könnte, wer die weiteren Plätze belegt, war den Teams sicherlich schon bewusst. Dass es aber nach dem eigentlichen Ende so spannend zugehen würde, hätte dann doch niemand erwartet. Zunächst sicherte sich der SV GutsMuths Jena mit dem 6:2-Siege gegen SV Fischbach den Meistertitel. Nach dem letzten Spiel (dem Mixed) zwischen Hofheim und Dortelweil und Abgabe des Spielzettels stand das Ergebnis von 6:2 für Dortelweil fest. Die Ergebnisse wurden hochgeladen und die Urkunden für Platz 2 (Fischbach) und Platz 3 (Dortelweil) gedruckt.

Dann wurde durch die Veröffentlichung im Internet das falsche Ergebnis festgestellt. Der Spielzettel im letzten Spiel wurde allerdings irrtümlich falsch ausgestellt und von der Turnierleitung entsprechend eingetragen. Die betroffenen Vereine bestätigten den tatsächlichen Spielausgang (7:1) und die korrigierte Wertung. Zusätzlich kam es aufgrund eines Programmierfehlers im Turnierprogramm zu einer zunächst falschen Reihenfolge in den Platzierungen. Nach einigen hektischen Minuten und Telefonaten konnte der Fehler korrigiert werden. Somit kam es zum Gleichstand zwischen Dortelweil und dem SV Fischbach. Am Ende entschied bei Punkt- und Spielgleichheit lediglich ein (!) Satz, den Dortelweil weniger abgegeben hat, über Platz 2 und 3. Neben dem Thüringer Team aus Jena stand der SV Fun-Ball Dortelweil mit Platz 2 als 2. Teilnehmer zur Deutschen Meisterschaft fest. Der SV Fischbach verpasste mehr als knapp damit die Qualifikation und belegte Platz 3, gefolgt von TV Hofheim.

Nach so viel Aufregung ging ein spannender Wettkampftag mit einiger Verspätung zu Ende. Alle Spieler und Betreuer trugen zu einer tollen, sehr fairen und freundlichen Atmosphäre in der Brüder-Grimm-Sporthalle von Vellmar bei. Dafür bedankt sich der Ausrichter TSV Vellmar bei allen Mannschaften und wünscht sich bei weiteren Turnierbewerbungen berücksichtigt zu werden. Ein weiteres Dankeschön geht an Pia Hermanns, die mit stets freundlicher Stimme das Turnier begleitete.

Wir wünschen den 4 Mannschaften aus der Gruppe Mitte, dem TV Hofheim und SV Unterpörlitz (beide U15) sowie SV GutsMuths Jena und SV Fun-Ball Dortelweil (beide U19) viel Erfolg auf den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Mülheim.

 

 

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