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Erster digitaler Verbandstag findet große Zustimmung

  • Tatjana Geibig-Krax

Am 29. Mai trafen sich vormittags um 10 Uhr die Funktionäre des Hessischen Badminton Verbandes und die Delegierten der Vereine zum ersten Online-Verbandstag. Und gleich an dieser Stelle ein erstes Kompliment: es lief alles wie am Schnürchen! Technische Unterstützung hatte sich der HBV von Dominik Meyer (DBV) geholt, der die Online-Abstimmungen organisierte.

HBV-Präsident Bernd Pfeifer eröffnete den Verbandstag und begrüßte alle Teilnehmer zur Veranstaltung. Er hob noch einmal die Schwierigkeiten hervor, die durch die Pandemie für alle Sporttreibenden entstanden sind und erwähnte die veränderte Arbeitsweise durch Online-Sitzungen des Präsidiums im vergangenen Jahr. Gleichzeitig sprach er seine Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in die Sporthallen und einen Neustart des Spielbetriebs im September aus.

Im Folgenden wurden die Berichte des Präsidiums online präsentiert und jeder der vier Vizepräsidenten gab ein kurzes Statement dazu ab. Hans-Lothar Lortz als Vizepräsident Finanzen wies darauf hin, dass durch die Pandemie das Geschäftsjahr 2020 mit einem Überschuss beendet wurde, der nach definierten Vorgaben zumindest teilweise an die Vereine zurückgezahlt wird. Andreas Kuhaupt als Vizepräsident Leistungssport konnte Erfreuliches zum Thema Lehrertrainer berichten. Hier werden mit Peter Lang und Sandra Emrich ab dem kommenden Schuljahr zwei Lehrertrainer an der Carl-von-Weinberg-Schule beschäftigt sein und sich um die Belange der Schüler*innen im Schule-Verbund-System kümmern. Ein Elternabend zu diesem Thema stieß auf breites Interesse. Andreas Kuhaupt dankte zudem dem Trainerteam, das unter Pandemiebedingungen vielfach flexibel reagieren musste und einen erheblich höheren Organisationsaufwand zu leisten hatte. Marc Gemmerich, VP Wettkampfsport, berichtete, dass die Vorbereitungen für die neue Saison im vollen Gange sind und man auf eine ordnungsgemäße Durchführung hoffe. Christopher Budesheim, VP Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, freute sich, dass der HBV mit Kai Schäfer vom Fun-Ball Dortelweil einen aktuellen Olympiateilnehmer stellt und kündigte die Veröffentlichung eines Interviews mit dem hessischen Nationalspieler an.

Anschließend wurde die Gewinn- und Verlustrechnung für 2019 und 2020 vorgestellt, die Kassenprüfer berichteten über ihre Arbeit und schlugen die Entlastung des Vorstands vor, die auch ohne Gegenstimmen erfolgte. Zudem wurde der Haushaltsplan für 2021 und 2022 präsentiert.

Bei den anschließenden Wahlen stellte sich das bisherige Präsidium zur Wiederwahl, die auch in allen Fällen erfolgte. Ulrich Grill als AV Breiten- und Behindertensport hatte im Vorfeld verkündet, nicht erneut zu kandidieren, bleibt aber kommissarisch im Amt, bis ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gefunden ist. Präsident Bernd Pfeifer dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit für den Verband. Alle weiteren Ausschussvorsitzenden sowie sonstigen gewählten Vertreter wurden erneut wiedergewählt.

Dem Verbandstag lagen noch drei Anträge zur Änderung der Spielordnung vor: 1. Änderung in Bezug auf die Miniklasse, 2. Änderung in Bezug auf die „Strafwertung“ beim Antreten mit zu wenig Spielern und 3. Änderung der Vorlauffrist für die Erteilung der Spielberechtigung. Alle Anträge wurden mehrheitlich abgelehnt.

Zum Abschluss wurde noch über die Austragung des Verbandstags in 2022 gesprochen. Der VfB Erda prüft, ob er die Ausrichtung im kommenden Jahr übernehmen kann. Gleichzeitig wurde über den Vorschlag diskutiert, den Verbandstag auch im nächsten Jahr digital oder hybrid zu veranstalten. Die Entscheidung darüber wurde jedoch vertagt.

Ein insgesamt sehr harmonischer Online-Verbandstag, der sehr gut organisiert war, endete nach knapp vier Stunden.

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