Bronze für Helena Huang und Isabella DengEin gutes Pflaster für unsere Elitespieler scheinen die Spanish Open U17 auf Malaga zu sein. Wie auch in den vergangenen Jahren, nahmen unsere Spielerinnen auch in diesem Jahr Medaillen mit nach Hause. Gestartet waren nur zwei Hessinnen: Helena Huang und Isabella Deng. Das Ergebnis hätte aber kaum besser sein können: Helena zog im Mixed an der Seite von Ian Baumann ins Finale ein und gewann Silber, im Doppel holten sich Isabella und Helena gemeinsam die Bronzemedaille.
Chenyi Cai und Finn Beyer siegten im Doppel U11Ganz groß präsentierten sich die jüngsten Teilnehmer der 1. A- Rangliste U11/U13: Finn Beyer (BV Hungen) und Chenyi Cai (Tura Niederhöchstadt) holen sich gemeinsam die Goldmedaille im Jungendoppel U11, Ahaan Baldewa (Funball Dortelweil) gewinnt Bronze in selbiger Disziplin. Riyanshi Nougatla (TG Unterliederbach) und Finn Beyer gewinnen zudem noch Bronze im Einzel U11. In der Altersklasse U13 überraschte der erstjährige U13er Adrijan Umscheid vom TV Hofheim einmal mehr und holt sich nach einem packenden Finale die Silbermedaille im Mixed, ebenso wie Chenxin Cai (Tura Niederhöchstadt) und Annie Lu (TG Unterliederbach) im Doppel U13. Felix Zhang steuert noch eine Bronzemedaille im Einzel U13 bei.
Foto: Sven HeiseAm Sonntagnachmittag feierte Simon Krax (SV Fun-Ball Dortelweil) mit dem deutschen Meistertitel in O19 in Cloppenburg seinen bislang größten und auch überraschendsten Erfolg. Gemeinsam mit Jonathan Dresp (BW Wittorf) bezwang er im Finale das erfahrene Duo Marvin Seidel/Michael Fuchs (beide BC Bischmisheim) in zwei Sätzen und gewann die Goldmedaille. „Es fühlt sich unglaublich an, dass wir gewonnen haben. Wir haben beide nicht damit gerechnet. Es ist ein tolles Gefühl, dass wir zeigen konnten, was wir draufhaben“, bekannte Simon im anschließenden Interview. Der 20jährige, der bis zum Abitur am Frankfurter Nachwuchsstützpunkt trainiert hatte, feierte zudem die Vizemeisterschaft im Mixed zusammen mit Amelie Lehmann (TSV Trittau).
Nele Hauke siegt im Doppel und im Mixed U13Die Altersklasse U13 und U19 machten den Anfang der Jugendturniere im Jahr 2026. Das Turnier war überaus gut besucht, teilweise gab es lange Nachrückerlisten, besonders bei den Jungen. Heraus stachen in der Altersklasse U13 Felix Zhang (BV Maintal) und Xi Liu (Funball Dortelweil), die souverän in ihrer Alterklasse im Einzel gewinnen konnten, Nele Hauke (BV Darmstadt) gelang in allen Disziplinen der Sprung aufs Treppchen, zweimal gewann sie Gold. In der Alterklasse U19 dominierten die U17er das Feld, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen. Isabella Deng (Tura Niederhöchstadt) fuhr im Einzel und im Doppel den Sieg ein, im Jungendoppel U19 siegten Leo Luo und Hareesh Boopathy (BV Maintal/ TUS Schwanheim). Leo Luo erreichte auch im Einzel das Finale. Im Mixed U19 setzten sich die Geschwister Helena und Zhen Huang (TV Hofheim) souverän durch.
Mit Isabella Deng und Harshadkumar Karthik wurden zwei weitere Schüler der Eliteschule des Sports in den Nationalkader berufen. Die Carl von Weinbergschule in Frankfurt gilt als ein wichtiger Baustein in der sportlichen Entwicklung der Athleten, indem sie Training und Schule miteinander vereint. Isabella Deng besucht zur Zeit die neunte Klasse der CvW, Harshadkumar Karthik die siebte Klasse.
Isabella konnte im letzten Jahr bereits den Gewinn eines internationalen Titels in der Alterklasse U17 im Einzel feiern, obwohl sie zu der Zeit noch in der Altersklasse U15 hätte aufschlagen können. Im Doppel ist sie die aktuelle deutsche Meisterin U15 an der Seite ihrer langjährigen Trainingspartnerin Mira Sun. Harshadkumar Karthick schlug im letzten Jahr noch in der Altersklasse U13 auf und wurde dort deutscher Meister im Mixed, Silber erreichte er im Einzel und im Doppel. Er nahm bereits an ersten internationale Turnieren teil. Isabella Deng schlägt für Tura Niederhöchstadt auf, Harshadkumar Karthick startet für die TG Unterliederbach. Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Athleten und viel Erfolg auf dem weiteren Weg.
In allen Disziplinen im Finale: Louisa Marburger und Mareike BittnerAm vergangenen Wochenende richtete der Heimatverein von Marvin Seidel in St. Ingbert die Südwestdeutschen Meisterschaften der Gruppe Mitte aus. Trotz Krankheitswelle und schwierigen Straßenbedingungen waren die Felder gut gefüllt und die Wartelisten teilweise lang. Viele Podestplätze gingen nach Hessen und damit auch noch einige Startplätze für die deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Cloppenburg.
Liebe Badmintonfreundinnen und Badmintonfreunde, liebe Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer, liebe Schiedsrichter, Funktionsträger sowie haupt- und ehrenamtlich Engagierte,
ein ereignisreiches, erfolgreiches und in vielerlei Hinsicht außergewöhnliches Jahr liegt hinter uns. Im Namen des gesamten Präsidiums des Hessischen Badminton-Verbandes möchte ich mich sehr herzlich bei all jenen bedanken, die mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und persönlichem Einsatz dazu beigetragen haben, unseren Verband so stark, sichtbar und leistungsfähig zu machen – in den Vereinen, in den Stützpunkten, auf Turnieren, in der Ausbildung, in den Gremien und hinter den Kulissen.
Unsere sportlichen Erfolge sprechen eine deutliche Sprache und belegen eindrucksvoll die Qualität unserer Nachwuchs- und Leistungssportarbeit. Besonders im Jugendbereich konnten unsere hessischen Talente auf internationalen Turnieren unzählige Siege und Podestplätze erringen. Exemplarisch steht dafür die Altersklasse U15, in der unsere Mädchen den nationalen Vergleich dominieren: Sechs der acht besten Spielerinnen im Einzel und Doppel kommen aus Hessen – ein bemerkenswertes Ausrufezeichen.
Auch auf Vereinsebene haben unsere Teams Maßstäbe gesetzt. TuRa Niederhöchstadt sicherte sich den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters, und der SV Fun-Ball Dortelweil bestätigte seine Ausnahmestellung in der 1. Bundesliga auch in diesem Jahr eindrucksvoll.
Sieger der Altersklasse U17: Lovis DetersNur wenige Tage nach den deutschen Meisterschaften waren viele Athleten nach Mülheim an der Ruhr gereist, um an dem internationalen Turnier der Altersklasse U15- U19 teilzunehmen. Die hohe sportliche Belastung der letzten Wochen war den Athleten anzumerken, so dass einige der deutschen Topathleten krankheitsbedingt passen mussten. Ansonsten fand sich in Mülheim eine gute Mischung aus europäischen Spielern, deutschen Topspielern und vielen deutschen Spielern, die teilweise ihre ersten Erfahrungen auf internationalem Boden sammelten. Asiatische Topathleten, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder zu finden waren, blieben dieses Mal aus.
Am letzten Doppelspieltag der Hinrunde in der 1. Badminton Bundesliga musste der SV Fun-Ball Dortelweil auswärts bei den direkten Konkurrenten aus Bischmisheim (Saarbrücken) und Wipperfeld antreten. Trotz einiger Ausfälle von Stammspielern konnten sich die Kurstädter mit 5:2 und 4:3 durchsetzen und die Hinrunde als Herbstmeister mit jeweils 3 Punkten vor den Verfolgern abschließen.
Die hessischen Teilnehmer bei der DMMit einer nie da gewesenen Rekordbeteiligung reisten die Hessen in diesem Jahr mit einem Reisebus zu den deutschen Meisterschaften in Hoyerswerda an. Viele Medaillen konnten am Ende des Turniers nach Hause getragen werden, viermal standen unsere hessischen Nachwuchsasse ganz oben auf dem Podest: Mira Sun und Isabella Deng (Tura Niederhöchstadt) gewannen Gold im Mädchendoppel U15, Krittika Roy(Tus Schwanheim) siegte mit ihrem Partnera aus NRW im Mixed U15, Felix Luo (BV Maintal) gewann mit seiner Partnerin ebenfalls aus NRW im Mixed U17 und Alexander Zhang (Funball Dortelweil) holte sich in seinem letzten Jugendjahr die Goldmedaille im Jungendoppel an der Seite von Felix Schütt (Stützpunkt Frankfurt), Sarah Nickel (Funball Dortelweil) gelingt der Gewinn von zwei Goldmedaillen.
Chunming Yang und Harshadkumar Karthick mit den Trainern Stefan Sochor und Dominik ProschmannVom 6. bis zum 7.12. fanden im bayrischen Trostberg die deutschen Meisterschaften U13 statt. Harshadkumar Karthick (TG Unterliederbach) feierte sich als erfolgreichster Hesse mit zweimal Silber und einmal Gold. Chunming Yang (DASV) steuerte im Mädchendoppel eine weitere Silbermedaille zu.
Foto: Frank FriedrichWährend die deutsche Herrenmannschaft mit einem 5:0 gegen Belgien souverän die Qualifikation zur EM einfuhr, durchlebten die Zuschauer mit dem Damenteam ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende gelang der Mannschaft ein umkämpftes 4:1 gegen Schweden und damit ebenfalls die Qualifikation.