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Trainerfortbildung mit hohem Eigennutzen

  • Tatjana Geibig-Krax

1811 Marcus BuschWas wir unserem eigenen Körper Gutes tun können und wie wir dieses Wissen zusätzlich an unsere Athleten vermitteln, lernten rund 20 Teilnehmer bei der Trainerfortbildung mit Marcus Busch, NRW-Chef-Landestrainer, am vergangenen Wochenende. "Ein fundierter Überblick zu den athletischen Grundvoraussetzungen für unsere Sportart hatte mir persönlich noch gefehlt.

Natürlich sind die relevanten Muskel- und Gelenkstrukturen ungefähr bekannt. In welcher Wechselwirkung diese zueinander stehen, wie sich eine badmintonspezifische Athletik durch verschiedene Übungen sukzessive verbessern lässt und vor allem wie bedeutsam dies für ein verletzungsfreies Sportlerdasein ist, vermochte Marcus auf eine sympathische Art und anekdotenreich an dem Fortbildungswochenende zu vermitteln", so Max Wienert.

Und so mobilisierten wir am Samstag nach einer theoretischen Einführung unsere Sprunggelenke, testeten gegenseitig unsere Schultermobilität und lernten unsere Grenzen bei Übungen zur Hüftmobilisation kennen. Marcus Busch zeigte uns, wie wir einen Beckenschiefstand erkennen und was man dagegen in Form von Übungen und Akupressur tun kann. Wir führten die Top 3 des Faszientrainings - Fußballen, Abduktoren und Brustwirbelsäule - durch und rollten mit Faszienrollen oder Bällen über unsere Schmerzpunkte. Zum Abschluss des ersten Tages spielten wir dann noch Badminton. Marcus Busch hatte uns verschiedende Spielformen für das Halbfeld mitgebracht, an denen wir uns noch austoben konnten. 

Endete der erste Tag mit Badminton, so begann der Sonntag mit dem Schläger. "Der Badminton-Part mit den Spielideen und dem Speed-Training (Ballmaschine und fliegender Ball)  war interessant und hat mir viele Anregungen für mein eigenes Training gegeben. Zudem hat er den Lehrgang natürlich auch aufgelockert", kommentierte Gerrit Lask. Es kam bei den Teilnehmern durchaus positiv an, dass die Badminton-Übungen eher High-Level waren, denn "Anfängertraining kann ich nicht", gab Marcus Busch offen zu. So zeigte er uns Ballmaschinen aus dem Trainingsalltag am Bundesstützpunkt in Mülheim, die auch an den Trainer hohe Anforderungen stellen. Aber die Fertigkeiten des Zuspiels gilt es zu trainieren, denn "die Speed-Einschränkungen beim Zuspiel limitieren den Speed des Übenden".

Anschließend ging es weiter mit einem richtig ausgeführten Baumstamm zur Stärkung der Rumpfmuskulatur. "Dafür gibt es nicht viele Clicks auf YouTube, aber die Übung ist dennoch gut und effektiv", so Marcus Busch. Eine Bauchmuskelübung, mit der Jungs auch ohne Sit-Ups zu einem Sixpack kommen, durfte einer der Teilnehmer ebenfalls vormachen. Mit kleinen Bewegungen, aber doch durchaus intensiv - wie der Muskelkater am nächsten Tag zeigte - trainierten wir abschließend noch unser Schulterblatt.

Folgendes Fazit von Jörg Wilczek war Konsens bei den Teilnehmern: "Das war eine wirkliche gelungene Fortbildung. Wieder sehr viel guter Input. Hat sich wirklich gelohnt." Alexander Stephan ergänzt: "Marcus hat viele Details erklärt und jede Menge Übungen vorgestellt. Die Herausforderung ist jetzt der Transfer vom Leistungssport auf Verbandsebene in den Vereinssport." Zukunftweisend meint Tobias Saelz: "Ich finde es eine gute Idee, Fortbildungen mit allgemeinen Inhalten regelmäßig anzubieten." Und daraus folgt: Fortsetzung erwünscht!

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