Jugend-WM in Spokane mit drei hessischen Spielern endet auf Platz 12
Die WM begann am 25. September mit den World Junior Mixed Championships, also den Weltmeisterschaften der gemischten Teams. Aus 40 Mannschaften wurde der Weltmeister ermittelt, der am Ende China hieß. Das deutsche Team mit Simon Krax, Danial Marzuan und Mark Niemann in seinen Reihen war bereits ein paar Tage vor WM-Start angereist, um den Jetlag von neun Stunden Zeitverschiebung zu überwinden. Das Turnier begann für die deutsche Mannschaft mit einem kampflosen Sieg gegen die nicht angetretene Dominikanische Republik und einem anschließenden lockeren 5:0 gegen die Cook Islands, bei dem Mark und Danial den Sieg im Doppel beisteuerten. Für Simon Krax startete die WM mit der Partie gegen Brasilien, wo er sein Team mit einem Sieg im Mixed auf die Siegerstraße brachte und im Doppel das entscheidende 3:1 einfuhr.
Bei den BWF World Senior Championships 2023 im koreanischen Jeonju gewann Janne Vang Nielsen von der SG Anspach den Titel im Dameneinzel in der Altersklasse O50. Ihr härtestes Match bestritt die Regionalligaspielerin aus dem Taunus im Viertelfinale gegen die Französin Le Pimpec in drei Sätzen. Im Finale bezwang die für Dänemark startende Janne die Japanerin Kimura. Im Doppel und Mixed erreichte die Anspacherin jeweils das Viertelfinale.




Die 2. DBV O19-Rangliste in Bonn wurde von vielen Spielerinnen und Spielern als Saisonvorbereitung genutzt, so dass die Felder gespickt waren mit vielen Zweitliga- und Regionalligaspielern. Die Hitze machte am Wochenende allen Teilnehmenden zu schaffen, dennoch gab es viele enge und hochklassige Spiele zu bewundern. Erstmals wurde in Bonn nach der neuen O19-Rangliste gesetzt und zumindest im Mixed passte die Setzung gut und die Top 4 der Rangliste erreichten das Halbfinale. Darunter war auch Simon Krax (1. BV Maintal), der sich zusammen mit Cara Siebrecht (NRW) ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde spielte.

Mit 150 Teilnehmer*innen aus zehn Bundesländern war das 7. A-Ranglistenturnier noch besser besucht als im Vorjahr. Die Durchführung von über 380 Spielen auf fünfzehn Spielfeldern war dabei besonders herausfordernd, wurde aber von der umsichtigen Turnierleitung des TV Hofheim reibungslos in gutem Zeitrahmen bewältigt. Und wie schon bei den vorausgegangenen U11-U13-A-Ranglisten präsentierten sich die hessischen Teilnehmer*innen bei ihrer Heim-Rangliste wieder sehr stark, obwohl die Topspieler*innen nicht in allen Alterklassen gemeldet hatten.
